Ugandabesuch

Seit 15. Juni hat unserer Gemeinde wieder Gäste aus Uganda.

Es sind (v.l.n.r.):

George Nkonge   Unterstützer im Mother House und Projektmanager Solar

Er organisiert die Besuche von unseren Gästen und wird selbst einge Male 'außwärts' unserer Projekte vorstellen.

Teddy Nakanwagi   die Leiterin des Motherhouse

Sie macht ein Praktikum in einem Kindergarten. Teddy ist Lehrerin und möchte sich im Bereich Kleinkindererziehung weitere Erkenntnisse aneignen.
Außerdem wird sie im August einen Deutschkurs für den Level B2 besuchen.

Henry Mugwanya   der technische Projektleiter in unserern Solarprojekten.

Er wird im Juli bei der Firma Ruoff Solar in Riederich ein Praktikum machen. Im August ist er zu einem mehrtägigen Workshop bei der Firma SMA in Kassel eingeladen. SMA ist Hersteller von Solar-Komponenten, die auch in unseren Projekten eingesetzt werden.

Am 8. September um 6:00 Uhr morgens ging dann der Flug zurück nach Uganda. 4:30 Uhr am Flughafen in Stuttgart: v.l.n.r. Peter Heisig, George Nkonge, Henry Mugwanya, Teddy Nakanwagi, Angela Heisig, Denis Mugagga.

Sie sind alle wohlbehalten In Uganda angekommen und grüßen uns nochmals herzlich.

 

- Aktion Hoffnung - Altkleidersammlung - Kleider-Container

Neuer Standort des Aktion-Hoffnung Kleider-Container im Hoffeld!

Nachdem der Kindergarten St. Johannes im Hoffeld verkauft worden ist, musste auch der Kleider-Container der Aktion Hoffnung einen neuen Platz finden.
Wir hatten Pfarrer Andreas Maurer angefragt, mit dem wir schon viele Jahre gemeinsam für Indien und Uganda aktiv sind, ob sich an der evangelischen Hoffeldkirche einen Platz für den Container finden würde. Pfarrer Andreas Maurer hatte unser Anliegen an die zuständigen Personen herangetragen.
So haben die Hoffelder KGR-Mitglieder geschlossen Ihre Zustimmung gegeben, für die wir uns sehr herzlich bedanken.
Mit Frau Kneißl, der Mesnerin im Hoffeld und Pfarrer Maurer hatten wir dann einen Platz gefunden. Vielen Dank für Ihre Mühe.
Auch dem Kirchengemeinderat und der Leitung ein herzliches Dankeschön für die Zustimmung zu dieser ökumenischen Aktion.

EINE Welt
Peter Heisig

Der neue Standort im Hoffeld ist an der evangelischen Hoffeldkirche am Parkplatz des Hintereingangs.
Zu erreichen über den Südweg oder die Ittinghäuser Straße (zu Fuß oder Fahrrad). Oder über das Kirchengelände:

Trauer um Theresa Nampera, langjährige Freundin von Anne Namuddu

Heute (23.01.2021) hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass Theresa Nampera an den Folgen von COVID-19 gestorben ist. Theresa war eine langjährige und gute Freundin von Anne Namuddu. Sie hatte in den 60-Jahren mit Anne in Freiburg studiert und war, wie Anne, auch schon auf Besuch in Degerloch bzw. Hoffeld. Später sind Theresa und Anne Nachbarn geworden und so steht Theresas Haus in direkter Nachbarschaft zum Mother House und es besteht eine enge Kooperation bei der Unterbringung von Gästen und Verpflegung.

Diese Nähe macht uns nun auch ein wenig Sorge, dass nicht noch mehr Menschen mit dem Virus angesteckt worden sind.

Alle Mitreisenden, die mit uns in Uganda waren, kennen Theresa als herzliche, lustige und aktive Frau. Im Sommer 2019, bei unserem letzten Besuch in Uganda, entstand dieses Bild im Wohnzimmer vom Mother House. Ein Priester (weiß) war spontan vorbei gekommen und hat mit Theresa (links) "Stimmung" gemacht. Mit viel Gelächter und Gesang sind die Kinder und Besucher um den Wohnzimmertisch getanzt.

Wir werden Theresa als diese lebensfrohe Frau im Gebet und in Gedanken in guter Erinnerung behalten.

Trauer um John Baptist Kaggwa, emeritierte Bischof von Masaka

Diese Woche hat uns die traurige Mitteilung erreicht, dass der emeritierte Bischof von Masaka, John Baptist Kaggwa, im Alter von 77 Jahren nach einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben ist.

Die Beerdigung fand am 23, Januar 2021 um 14:00 Uhr in Masaka statt.

Wir verlieren einen Freund und ehemaligen Projektpartner.

Bereits 2002 besuchte er unsere Gemeinde und feierte mit uns die hl. Messe.

Es gab viele z.T. regelmäßige Begegnungen. Ab 2007 reiste, alle 2 Jahre, eine Delegation aus unserer Gemeinde nach Uganda, um Projekte auszuführen, abzuschließen oder zu begutachten.

Ein Besuch bei Bischof Kaggwa war immer ein Programmpunkt auf diesen Reisen. Er hat jedes Mal Zeit gefunden, sich mit uns zu treffen. Seine Offenheit und sein Humor haben immer für einen interessanten Austausch gesorgt. So hat er sich selbst Deutsch beigebracht, um auch wirklich mit allen Gästen ins Gespräch kommen zu können.

Aber auch die jungen Menschen, die sich als Freiwillige in unseren Projekten in Uganda engagierten, berichteten immer wieder beeindruckt von den Treffen mit dem Bischof. In einem Bericht schreibt eine Freiwillige über ihre Begegnungen mit Bischof Kaggwa und dieser Abschnitt endet mit folgenden Worten:  ...

Aber zurück zum Bischof. Als wir gerade mit Jane beim Abwasch standen, kam der Bischof plötzlich hereinspaziert und begrüßte uns äußerst freundlich. Ziemlich verrückt, ziemlich cool!

Der Nachfolger von Bischof John Baptist Kaggwa ist Bischof Serverus Jjumba. Am 6. Juli 2019 spendete der emeritierte Bischof John Baptist Kaggwa ihm die Bischofsweihe.

Im Sommer 2019 waren wir in Uganda, um unser Solarprojekt in Kitamba voran zu bringen. Diese Reise haben wir auch genutzt, um uns beim neuen Bischof Serverus Jjumba vorzustellen. Trotz engem Terminkalender, nach seiner Weihe, hat er uns empfangen und wir sind wieder auf einen interessierten, offenen und humorvollen Bischof gestoßen.

Natürlich haben wir auch wieder John Baptist Kaggwa besucht, der u.a. dabei war die Übergabe an seinen Nachfolger zu regeln. Dazu zählte auch eine gemeinsame Deutschlandreise im Jahr 2020, bei dem wir unsere Gemeinde als ‚Wunschziel‘ angeboten hatten. Bischof Serverus Jjumba versprach uns, in den ‚Raum Stuttgart‘ zu kommen, so dass wir hofften beide Bischöfe in unserer Gemeinde begrüßen zu dürfen. Bereits hier hat uns die Covid-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Wir sind zuversichtlich, dass wir mit Bischof Serverus Jjumba einen neuen Freund und Partner gefunden haben. Er hat auch schon das Mother House und Teddy Nakanwagi besucht.

Seine geplanten und leider nicht stattgefundenen Vorhaben, die Kontakte nach Deutschland zu pflegen, werden wir unterstützen und wir werden

John Baptist Kaggwa im Gebet und in Gedanken in guter Erinnerung behalten.

Corona Pandemie in Uganda - Auszüge aus einem Tagebuch

Emmanuel Musoke, unser Freund und Projektpartner, der Leiter des Kinderheims Kamukongo und Gründer des Schulzentrums in Kitamba, mit dem Verein Our Children And Our Future, hat uns regelmäßig über die Lage in Uganda informiert. Hier ein 'kleiner Auszug' aus seinen Berichten:

Fr, 27.03.2020
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Man weiss  nicht genau , wie dieses Virus  zu uns angekommen ist. Jedenfalls sind fast alle Grenzen nun zu, nur wenige Flieger haben die Erlaubnis in Entebbe zu landen, und seit gestern  als Sicherheitsmassnahme duerfen nur 3 Menschen/Passagiere im Auto sitzen ( das heisst das “Taxi-Geschaeft”hat Schluss  machen muessen , auch auf dem “Boda/Bodas”(Motorrad Taxi) duerfen nur Waren (Gueter) transportiert werden ( also keine Menschen mehr!)
Viele Geschaeften sind schon  zu und die Menschen sind zuhause ( auch die Kirchen, Moscheen usw…) sind schon lange  geschlossen.
Vor ca. einer Woche mussten die Schulen, Unis, Diskotheks , Messen und Veranstalltungen geschlossen werden/zu machen , wir haben deshalb einiges zu organisieren gehabt, deshalb war es uns nicht moeglich, Euch eine MAIL zu schreiben.
Wir versuchen im Kinderheim  die Sauberkeit/ Hygiene   erste  Stufe“first Class” zu behalten, was nicht so einfach ist bei so vielen kleinen Kindern, aber  zum Glueck die grossen  Geschwistern (Maedchen und Jungen ) oder die so gennanten“Baabas” helfen gerne mit, damit wir  viel wie moeglich den Eintritt dieses  schlimmeren Viruses ins Kinderheim vermeiden koennen! (Uebrigens  wir haben  zur Zeit eine Freiwillige im Heim  Namens Janice Velten, und sie hilft  bei allen  den verschiedenen Aufgaben auch gerne  und tuechtig mit).
Das Leben im Alltag ist sehr eingeschraenkt in diesen Tagen und Wochen der Corona- Pandemie, es ist nicht mehr selbstverstaendlich, wir machen uns schon etwas Sorge, wie das Leben in der Zukunft aussehen wird, wenn die Lage weiterhin so bleibt, und  koennen nur beten, dass, wenn das Virus doch uns erreicht, dass alle  unsere infizierten (vor allem unser Kinder-Patienten mit AIDS so wie die aelteren Menschen) keinen schweren Verlauf der Erkrankung haben und bald wieder gesund werden, das ist unser taegliches Gebet!
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Mi, 08.04.2020
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Der   Verkehr in Bussen und privaten Autos  ist bei uns untergesagt ist,deshalb  bleiben viele Menschen zuhause . Auch Markten / Supermarkte und Laeden, die sich  nicht an  die neuen Gesetze/ Vorschriften anhalten ,werden  sofort geschlossen. Es werden zur Zeit fast nur Boda-bodas (Motorrad  Taxis),LKWs und PKWs  gefahren, um Waren/Gueter zu transportieren. In Nnyendo und in Masaka ist  zur Zeit wenig los , viele Menschen bleiben zuhause aber machen sich schon viel Sorge, und  es sind mehrere Familien/Menschen  aus Kampala wieder heimgekehrt ,denn viele  wissen nicht ,wie es mit ihren kleinen Geschaeften weiter geht, wenn die “Corona Virus”Welle vorbei ist, es sind viele Menschen ,die sich Kredit aufgenommen haben um neue Geschaefte aufzumachen, nun bleibt alles ungewiss, ob solche Kredite  sich zurueck bezahlen lassen, so etwas wird kaum moeglich sein, denn  die Ugandische Staat scheint nicht in der Lage zu sein diese  Krise zu ueberbruecken, sie verlangt fuer mehr Steuer/Zoll.
Gestern kam es im Radio, dass Benzin bald teuerer wird, (anscheinend , weil der Staat mehr Geld  braucht um die Schulden  bei China und anderen Laendern) zurueck zu bezahlen. Fast alle Geschaefte in Uganda sind  im Still  wegen “Lock-up” oder Quarantaene, die Zeiten sind ungewiss und Bewegungen immer noch angestraenkt,fast alles ist eingeschlafen.
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Mo, 27.04.2020
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Vorkurzem bekamen wir die  schlechte Nachricht, dass parallel zu der Bedrohung durch das Corona-Virus auch neue grosse Heuschreckenschwaerme unser Land , die Felder und damit die Ernaehrung von Menschen und Tieren bedrohen. Uebrigens, das sind keine normale Heuschrecken ( die man in Uganda geniessen/essen kann) sondern Heuschrecken, die ziemlich groesser und giftig sind und einen  krank machen koennte ( nach dem geniessen/essen).
Gott sei Dank , hat der Ugandische Staat die Plage mit ausgespruehtem Gift bekaempft und momentan  scheint das Problem von Heuschreckenschwaerme geloest zu sein, wir freuen uns,dass diese gefaehrlichen Heuschreckenschwaerme rechtzeit an der Grenze zu Kenia  bekaempft worden sind, damit sie zu den grossen “Corona-Virus Problemen”  NICHT zaehlen muessten.
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Bei uns ist die Situation so, dass neben den  kleinen Lebensmittelgeschaeften/Maerkten (wie Nnyendo) nur Gesundheitseinrichtungen/Drogeriemaerkte  fuer Menschen , Tiere und Pflanzen oeffnen duerfen. Wir sind streng  empfohlen immer zuhause zu bleiben und wir versuchen Kontakte mit anderen zu vermeiden, ein Wasserbehaelter/ Kanister  und Seife steht am Tor  unseres Heims zum Haendwaschen. Die Schulen, Universitaeten und Kindergaerten sind immer noch geschlossen, keine Taxis,Buse und Privat Autos duerfen  fahren ohne Erlaubnis vom Staat( durch Oberbuergermeister). Wie es dann weitergeht wird am 05-05-2020 entschieden. Viele Menschen, die die  kleinen  und grossen  Geschaeften betrieben haben( vor allem in kleinen  Staedten um  Kampala, Entebbe, Jjinja , Masaka ,Lukaya usw…), koennen nicht mehr verdienen und ihre Zukunft steht im Nebel, sie werden nun vom Staat mit etwas Maismehl und Bohnen versorgt, jeder bekommt 3 Kg Maismehl und 3 Kg Bohnen und sie muessen davon fuer die ganze “Lock Down” Zeit lang  leben ( aber wie lange? bleibt die Frage), viele Menschen muessen sich gedulden, bis diese Nahrung sie erreicht, aber 80% der Bevoelkerung, die diese Nahrung bekommen sollte, ist bis jetzt noch nicht erreicht worden und die jenigen, die Nahrung vor ca 2 Wochen bekamen schreien  schon wieder um Hilfe, dass ihre Nahrung schon ausgelaufen/ aufgebraucht  ist, da ist der Staat nun in Dilemma, denn viele Menschen koennten schneller  verhungern, wenn die Staat die “ Lock down Zeit” nicht bald  aufbricht.
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Do, 14.05.2020
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Fuer viele Menschen  bei uns wird die Situation schwerer,denn sie haben nicht mehr genug zu essen, das Versprechen vom Staat, dass es Maismehl und Bohnen ( unter dem Volk) verteilt wird, damit die Menschen nicht verhungern ist nur bei wenigen Menschen erfuellt worden, und viele Menschen haben nicht von diesem Versprechen profitiert. Uns scheint es zu sein , dass der Staat in wenigen Wochen  den “Lock Down” abrufen wird, damit die Menschen,die  kleine Geschaefte  haben wieder oeffnen um  nicht verhungern zu  mussen. Der Preis von Lebensmittel  und von anderen Waren ist gestiegen. Viele Eltern machen sich schon eine grosse Sorge, ob sie “nach Corona” in der Lage sein warden ihre Kinder zurueck zu Schule zu schicken wegen Schulgeld.
Wir haben mehr Regen in dieser Regenzeit gehabt als sonst, dadurch ist nun der Wasserspiegel von Viktoria See gestiegen, Menschen die ihre Haeuser, Gaertene und kleine Geschaefte am Strand hatten, haben ihre Wohnungen verlassen muessen wegen Ueberschwemmungen nun wollen wir hoffen und fest beten, dass der Regen nach der noetigen Regenzeit nachlaesst.
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Mi, 03.06.2020
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Viele Menschen muessen sich einen anderen Job suchen ( was nicht einfach ist), man merkt zur Zeit , dass es mehr Menschen auf Dorf gibt, die  als Baurer/Farmers sich beschaeftigen wollen/angefangen haben. Viele Menschen, die kleine Geschaefte in Kampala hatten, koennen die Miete nicht mehr bezahlen und muessen   mit ihren Geschaeften aufhoeren, weil die Vermieter (Land lords) ihre Waren konfisziert /abgenommen haben (als Entschaedigung), fuer viele Menschen ist die Geschaeftslage schon schwieriger geworden, das gilt auch fuer andere Staedte wie Masaka, Jjinja, Mbarara usw…. Man merkt aber , dass es Not auf dem Dorf auch gibt, denn die Menschen brauchen Lebensmittel, wie Seife, Salz, Zucker usw… dazu kommt die Krankheiten wie Malaria, Husten und andere Kinderkrankheiten wozu die armen  Familien Behandlungskosten brauchen aber zum Teil nicht bezahlen koennen.
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Mi, 17.06.2020
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Viele Menschen sind in einer “unsicheren Situation”, das Land ist fast 3 Monaten im “Stillstand” gewesen und das hat viel mit sich gebracht. Jetzt machen manche kleine Geschaefte langsam wieder auf, allerdings in ganz unterschiedlicher Weise- je nachdem, was der  jeweilige Laden leisten kann, manche Geschaefte/Laeden muessen zumachen, weil ihre Produkte ( Haut-Kreme, Shampoo also Waren mit Milch-Produkte  usw…  kaputt  gingen und  bei manchen Geschaeftsleuten  wurden   die  Waren wie  Kleiderstoff  und Schuhe  von Mäusen kaputt gemacht) waehrend der “Lock down” Zeit.
Manche Vermieter (Land lord) verlangen fuer Miete von den Mietern und wollen die  Laeden erst aufmachen, wenn die Mieter voll bezahlt hat/haben . Manche Geschaeftsleute natuerlich haben sich gefreut, dass sie wieder aufmachen koennen, aber es kommen nicht genuegend Kunden, man muss nicht vergessen, dass es viele Menschen gibt, die sich Kredit vor der Corona Zeit aufgenommen hatten, also muessen diese Loehne/Schulden zurueckbezahlt werden,  da muessen die Menschen/Kunden auf einiges verzichten um besser sparen zu koennen /Schulden zu finanzieren.
Als ob das genug waere  will der Staat, dass die Menschen das  “2020/2021 Haushaltsplan/Budget” durch  Steuer Erhoehung  finanzieren.  Eine ziemlich grosse Inflation ist also  ab Mitte Juli 2020 zu erwarten.
Viele Menschen  sind wirklich aermer geworden und brauchen mehr Lebensmittel wie Seife, Salz, Zucker, Bohnen, Mais usw....

Ihr Lieben, wir sind deshalb  Euch und allen anderen Wohltaeterinnen sehr dankbar fuer die Hilfe, die Ihr fuer die Menschen in Uganda leistet
Man merkt , dass es mehr Menschen von Stadt  wieder aufs Land zurueckkehren( Menschen, die keine Zukunft/Hoffnung in Stadt sehen), diese Menschen wollen nun  in Agra investieren nach dem Motto :

“Wer weiss was die Zukunft bringt”.

Zum Schluss  wollen  wir sehr hoffen, dass Euch sowie uns ,Corona  nicht erreicht und ,dass der Herrgott seine schuetzende Hand ueber uns  alle haelt.

Emmanuel, Maria Goretti mit allen Kindern und Team

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Mi, 25.11.2020
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Die Zahl der erkrankten steigt jeden Tag  schneller und es sterben täglich Menschen an Covid-19 Virus, trotzdem sind manche  Menschen leichtsinnig und tragen keine Mundschutz/Maske, machen tragen keine Maske ,weil sie sich es nicht leisten koennen fuer die vielen Familienangehörigen (vor allem Kinder) Maske zu kaufen, aber es gibt auch manche,die denken , dass sie gesund (strong) genug sind und können nicht vom Virus angegriffen werden.

Der Staat hat vor einigen Tagen  angekündigt, dass es keine Plätze  mehr gibt im größten Krankenhaus Ugandas Namens Mulago, wo die Covid-19 Kranken behandelt werden sollten, deshalb werden die  Covid-19 Kranken mit Vitamin Tabletten versorgt und  gleich heimgeschickt mit Empfehlung vom Arzt   sich an mehr  Früchte zu ernähren, und am besten im  separaten Zimmer/Raum   zu wohnen  und das ist schwierig fuer viele Familien, wenn eine Familienangehörig  mit dem Virus entdeckt wird!

Die Covid-19 Welle ist  schon bei  einigen Schulen angetroffen, da müssen alle Schüler in Quarantäne bleiben (Zeitungsausschnitt im Anhang).

Wir versuchen viel wie möglich aufzupassen, dass es unseren Schülern und Kindern im Heim nichts passiert, wir wollen und können nur beten und hoffen, dass die Lage sich bald  im Land verbessert .

Lage  der  Politik in Uganda :-

Die letzten Tage  waren keine schöne Tage fuer Uganda, denn es ein großes Chaos (Durcheinander) gab, weil der stärkste Oppositionsführer (Names Bobi- Wine) von der Armee  verhaftet wurde, da haben viele Menschen einen Streik/Demonstration aufgestellt und sie wurden vom Armee  und Polizei mit Tränengas  verjagt und  grausam  verprügelt I(Zeitungsausschnitt im Anhang) . Mehr als 50 Menschen sind  leider ums Leben gekommen ( sie wurden erschossen und zum Teil mit Wagen von der Armee absichtlich überfahren), es gibt schreckliche Bilder/Filme von dieser Schicksal .

Do, 24.12.2020

Hallo Ihr  Lieben!

Wir alle schicken liebe Gruesse und hoffen, dass Ihr eine gute Adventszeit habt und , dass Ihr wohlauf seid !

Wir haben es vor kurzem   erfahren, dass es in DE jetzt einen harten Lockdown gibt und , dass die Schulen wieder geschlossen sind, um das Virus nicht noch weiter zu verbreiten, das macht schon  Sorge.

 Auch bei uns hat die Lage  gar nicht  sich gebessert, es werden  immer wieder neue Patiente mit dem Virus entdeckt   und es sterben mehr Menschen und leider ist fast im ganzen Uganda die Sauerstoff fuer die künstliche Beatmung ausgelaufen ( nicht mehr vorhanden).  Das heisst es koennen zur Zeit   nur wenige Patiente das Virus überleben , denn man muss  nach Nairobi (Kenia) fuer eine   bessere Behandlung gebracht, das können aber nur wenige mitmachen, die das Ticket nach Kenia sich  leisten können.

 Wir können und wollen nur fest beten, dass bald eine Lösung gefunden wird. Das Gesundheitsministerium  hat heute angekündigt, dass der erste Impfstoff wurde vom Staat bestellt aber wird  erst im Mai 2021 in Uganda ankommen, und wird bestimmt  wenig sein, deshalb wird dieser Impfstoff zuerst den Ärzten und Krankenschwestern und Pflegepersonal  in grossen Krankenhaeusern (wo die Corona Patiente behandelt werden) zu Verfuegung gestellt, (wenn der  Impfstoff überhaupt ankommt, denn  so etwas kann man bei unserem Staat nicht garantieren!).

Wir hoffen, dass Corona bald vorübergeht und in die Welt wieder Normalität einkehrt , wir beten jeden Tag ein Rosenkranz und denken auch fest an Euch!

Ihr Lieben, Wir alle wünschen Euch noch Frohe Weihnachten und alles Liebe und Gute fürs neue Jahr 2021

Noch einmal Vergelt’s Gott fuer alles, was Ihr  fuer uns und das Land   tut.   Herzliche Grüsse   Emmanuel, Maria Goretti mit allen hier im Gebet verbunden!

Do, 04.02.2021

Wir schicken liebe Gruesse und hoffen, dass es  Dir/Euch gesundheitlich noch gut geht!

Uns allen geht es gut, die Kinder sind gesund und lernen  fleißig ( Zuhause) fuer ihre Zukunft. Die  Schulkinder von Primary 7, Senior 4 und die Auszubildende (Prüfung Jahrgänge) haben schon mit der Schule in Kitamba begonnen, wie ich Euch schon  im letzten E-mail mitgeteilt habe . Wir danken Euch ganz herzlich, dass Ihr es fuer sie/uns ermöglicht habt , Vergelt’s Gott dafür!!

Gestern kam es im Radio, dass Anfang März 2021, die Schulkinder von Primary 6, Senior 3 und   die  nachfolgenden Auszubildenden, auch mit dem Lernen anfangen werden ( je nach dem wie die  COVID-19 Virus Lage aussehen wird), es ist  aber nicht sicher ,ob diese  so genannte “Semi-Candidates” tatsächlich mit Schule im März beginnen werden, denn die COVID-19 Lage in den  Nachbarländern wie Kenia, Ruanda und Tansania,  sieht leider nicht gut aus , und das gilt auch fuer unser Land (Uganda). Der Staat  spricht von neuen “medizinischen Versuchen” (Medikamente) in Uganda hergestellt, die auszuprobieren   sind,ob sie wirklich Erfolg haben werden ( als  Naturheilung Mittel gegen COVID-19).

Man hofft, dass langsam  nach und nach ,wenn die COVID-19 Lage sich verbessert hat , werden die  Schüler/innen von den unteren Klassen ( wie Primary 1,2,3 usw…)  auch mit dem Lernen beginnen, bis die Schule  im Allgemein normal beginnt.

 

Diözese Masaka - neuer Bischof

Bischof Kaggwa, den wir schon mehr als 20 Jahre kennen, hat in diesem Jahr (2019) einen Nachfolger bekommen, Bischof Serverus Jjumba. John Baptist Kaggwa, spendete ihm am 6. Juli die Bischofsweihe.Wir haben ihn im August besucht und waren dann zum 75 jährigen Jubiläum unserer Partnergemeinde Lwaggulwe eingeladen.

Mother House - Hühnerhaus

Das Halten von Rindern im Mother House wurde zu aufwändig, so dass man die Rinder verkauft hat und dafür ein 'Hühner-Projekt' begonnen hatte.

Dazu wurde hinter dem Mother House ein Stück des Grundstückes mit einer Mauer umgeben und ein Hühnerhaus gebaut. Die Arbeiten sind weit fortgeschritten und es wird ein junger Mann für die Hühnerzucht ausgebildet, der danach die Hühnerzucht und den Verkauf der Eier und Hühner übernimmt.

Mother House - Vereinsgründung

Das Mother House ist seit 4. März 2019 als ANNE NAMUDDU MOTHER HOUSE 'COMPANY LIMITED BY GUARANTEE AND
NOT HAVING A SHARE CAPITAL' eingetragen. Es ist der ugandische Weg, eine NichtRegierungsOrganistaion (NRO) zu gründen.

Trauer um unsere Freundin Frau Anne Namuddu

Unsere liebe und langjährige Freundin und Projektpartnerin Frau Anne Namuddu ist am Mittwoch, den 6. Februar 2019, im Alter von 88 Jahren gestorben. Am Donnerstag war die Trauerfeier in der Kathedrale von Masaka und am Freitag den 10. Februar, wurde sie in ihrem Heimatort Lwaggulwe beerdigt.

Über die Diözese Masaka, Bischof Ddungu, wurde Anne 1964 zum Studium der Sozialarbeit an die Soziale Frauenschule des Deutschen Caritasverbandes nach Freiburg gesandt. Im März 1967 hatte sie ihr Studium mit dem Staatsexamen abgeschlossen. In Ihrer Studienzeit kam sie auch in unsere Gemeinde Mariä Himmelfahrt. Sie absolvierte ein Praktikum in der Bewährungshilfe in Reutlingen. Reutlinger Freunde der Familie Heisig brachten Anne eines Sonntags mit ins Hoffeld. So entstand eine jahrzehntelange Freundschaft, die durch einen Besuch von Angela und Peter Heisig mit dem Auto in Uganda, im Jahr 1982/83, vertieft wurde.

In Uganda arbeitete Anne mehrere Jahre als Schulleiterin und anschließend als Sozialarbeiterin. Durch den Bürgerkrieg im Jahr 1979/80, vor allem aber durch die zu dieser Zeit stark ansteigende HIV-Infektionsrate (AIDS), kam großes Leid über Uganda. In dieser Zeit gab es, allein in der Diözese Masaka, über 40 000 AIDS-Waisen. Daher hatte Anne 1980 angefangen, ein eigenes Waisenhaus aufzubauen. Das "Mother House". Es wurde und wird mit Spenden aus Deutschland finanziert. Es ist auch zum Projekt in unserer Gemeinde geworden.
Durch gegenseitige Besuche wurde die Freundschaft zu unserer Gemeinde und auch zu den Menschen in der Diözese Masaka/Uganda vertieft.

Ihr ganzes Leben war dem Wohl junger Menschen gewidmet. Als Kind kämpfte sie darum, in die Schule gehen zu können, denn Ihre Eltern waren sehr arm. Diesen ‚Kampf‘ setzte sie als erwachsene Frau fort, da allerdings, für die ärmsten der armen Kinder. Dass auch sie zur Schule gehen konnten. Sie hat damit viel für die Menschen in ihrem Land erreicht.
Wir sind sehr dankbar, dass wir ihr begegnet sind. Sie war für viele Vorbild in der Umsetzung ihres Lebenswerks. Vor allem für die jungen Menschen war sie Hoffnung und Sinnbild für Frieden und das Gute in der Welt.

In ihrem Sinne werden wir weiter 'kämpfen' und ihr Erbe weiterhin unterstützen.
Wir alle werden sie im Gebet und in Gedanken in guter Erinnerung behalten.