EINE-Welt-Gottesdienst - Aktion Hoffnung - Altkleidersammlung

Der EINE-Weltgottesdienst, der im Frühjahr immer am Misereor-Sonntag (29.03.2020) gefeiert wird, wurde um eine Woche vorverlegt, auf den Sonntag 22. März um 9:30 Uhr.

Am Samstag, den 28. März findet von die Altkleidersammlung der 'Aktion Hoffnung' statt. Kleiderabgabe ist am Parkplatz hinter dem Pfarrbüro ab 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Projektstatus: Erneuerbare Energieen und Internet für das Weiterbildungszentrum Kitamba/Uganda

Januar 2019:
Die Beschaffung der Solarpanels und Zubehör in Uganda ist angelaufen.
Der Standort der Anlage und des Technikraums in Kitamba ist festgelegt.
Die Beschaffung der Steuerkomponenten und Batterien in Deutschland ist noch im Gange.

April 2019:
Das Projekt bzw. unsere Gemeinde wurde von der Landesstiftung SEZ und vom Staatsministerium des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Juni 2019:
Die Installationsarbeiten in Kitamba beginnen. Es wird ein autonomes Stromnetz aufgebaut.Die gebäude werden über ein Freileitungsnetz verbunden.
60 Panels a 270 W speisen ein 3 x 5KW 3-Pasen-Stromnetz, das durch 20 KWh Batteriekapazität auch nachts und an trüben Tagen (Regenzeit) aufrecht erhalten wird.

August 2019:
Wir kommen nach Uganda, um die Installation der Steuergeräte und Batterien, die aus Deutschland per Schiff und LKW transportiert wurden, zu begleiten. Leider kommen die Komponenten zu spät, so dass wir nur die Installation des Internets vorbereiten konnten.

September 2019:
Ende September 2019 kann mit der Installation der Steuerkomponenten und Batterien begonnen werden.
Das Internet wird eingerichtet.

Oktober 2019
Mitte Oktober 2019 kann die Anlage das erste Mal Strom erzeugen, hat aber noch 'Startschwierigkeiten'.

Diözese Masaka - neuer Bischof

Bischof Kaggwa, den wir schon mehr als 20 Jahre kennen, hat in diesem Jahr einen Nachfolger bekommen, Bischof Tjumba. Auch Ihn haben wir im August besucht und waren dann zum 75 jährigen Jubiläum unserer Partnergemeinde Lwaggulwe eingeladen.

Mother House - Hühnerhaus

Das Halten von Rindern im Mother House wurde zu aufwändig, so dass man die Rinder verkauft hat und dafür ein 'Hühner-Projekt' begonnen hatte.

Dazu wurde hinter dem Mother House ein Stück des Grundstückes mit einer Mauer umgeben und ein Hühnerhaus gebaut. Die Arbeiten sind weit fortgeschritten und es wird ein junger Mann für die Hühnerzucht ausgebildet, der danach die Hühnerzucht und den Verkauf der Eier und Hühner übernimmt.

Mother House - Vereinsgründung

Das Mother House ist seit 4. März 2019 als ANNE NAMUDDU MOTHER HOUSE 'COMPANY LIMITED BY GUARANTEE AND
NOT HAVING A SHARE CAPITAL' eingetragen. Es ist der ugandische Weg, eine NichtRegierungsOrganistaion (NRO) zu gründen.

Trauer um unsere Freundin Frau Anne Namuddu

Unsere liebe und langjährige Freundin und Projektpartnerin Frau Anne Namuddu ist am Mittwoch, den 6. Februar 2019, im Alter von 88 Jahren gestorben. Am Donnerstag war die Trauerfeier in der Kathedrale von Masaka und am Freitag den 10. Februar, wurde sie in ihrem Heimatort Lwaggulwe beerdigt.

Über die Diözese Masaka, Bischof Ddungu, wurde Anne 1964 zum Studium der Sozialarbeit an die Soziale Frauenschule des Deutschen Caritasverbandes nach Freiburg gesandt. Im März 1967 hatte sie ihr Studium mit dem Staatsexamen abgeschlossen. In Ihrer Studienzeit kam sie auch in unsere Gemeinde Mariä Himmelfahrt. Sie absolvierte ein Praktikum in der Bewährungshilfe in Reutlingen. Reutlinger Freunde der Familie Heisig brachten Anne eines Sonntags mit ins Hoffeld. So entstand eine jahrzehntelange Freundschaft, die durch einen Besuch von Angela und Peter Heisig mit dem Auto in Uganda, im Jahr 1982/83, vertieft wurde.

In Uganda arbeitete Anne mehrere Jahre als Schulleiterin und anschließend als Sozialarbeiterin. Durch den Bürgerkrieg im Jahr 1979/80, vor allem aber durch die zu dieser Zeit stark ansteigende HIV-Infektionsrate (AIDS), kam großes Leid über Uganda. In dieser Zeit gab es, allein in der Diözese Masaka, über 40 000 AIDS-Waisen. Daher hatte Anne 1980 angefangen, ein eigenes Waisenhaus aufzubauen. Das "Mother House". Es wurde und wird mit Spenden aus Deutschland finanziert. Es ist auch zum Projekt in unserer Gemeinde geworden.
Durch gegenseitige Besuche wurde die Freundschaft zu unserer Gemeinde und auch zu den Menschen in der Diözese Masaka/Uganda vertieft.

Ihr ganzes Leben war dem Wohl junger Menschen gewidmet. Als Kind kämpfte sie darum, in die Schule gehen zu können, denn Ihre Eltern waren sehr arm. Diesen ‚Kampf‘ setzte sie als erwachsene Frau fort, da allerdings, für die ärmsten der armen Kinder. Dass auch sie zur Schule gehen konnten. Sie hat damit viel für die Menschen in ihrem Land erreicht.
Wir sind sehr dankbar, dass wir ihr begegnet sind. Sie war für viele Vorbild in der Umsetzung ihres Lebenswerks. Vor allem für die jungen Menschen war sie Hoffnung und Sinnbild für Frieden und das Gute in der Welt.

In ihrem Sinne werden wir weiter 'kämpfen' und ihr Erbe weiterhin unterstützen.
Wir alle werden sie im Gebet und in Gedanken in guter Erinnerung behalten.