Stellungnahme der pastoralen Mitarbeiter*innen zu den personellen Veränderungen in der Gesamtkirchengemeinde Johannes XXIII.

Liebe Gemeindemitglieder:

Mit der Ankündigung des Wechsels von Sr. Daisy hat Sie innerhalb kurzer Zeit die Nachricht über die dritte Personalveränderung im Pastoralteam erreicht. Sie fragen sich sicher und berechtigterweise, wie es in unseren Gemeinden weitergehen soll und kann. Der Eindruck von Instabilität, vielleicht auch Überforderung, hat sich damit vermutlich verstärkt. Alle diese Veränderungen sind zwar aus unterschiedlichsten, persönlichen und nicht zusammenhängenden Gründen entstanden. Dennoch, die jetzige Situation ist herausfordernd für uns alle  - für Sie, die ehrenamtlich Verantwortlichen, für die im Team Bleibenden ebenso wie für die Gehenden.

Unser Pastoralteam sieht also nun folgendermaßen aus:

Bis zum 31.10.2019 bleibt Pfarrer Karbach Leitender Pfarrer, danach wird er Administrator für die GKG Johannes XXIII. (aber eben auch nur das). Die Stelle des Leitenden Pfarrers ist ausgeschrieben und wir hoffen auf baldige Besetzung. Aber das liegt nicht unseren Händen. Derzeit liegt keine Bewerbung oder Interessensbekundung vor.

Bis Ende Juli ist Gemeindereferentin Eva Ruf im Dienst unserer GKG (50 %) und nimmt ihre Aufgaben bis dahin auch vollumfänglich wahr.

Der Termin, zu dem Sr. Daisy uns verlässt, steht noch nicht fest, spätestens zum Jahresende 2019 aber wird das so sein. Auch Sr. Daisy wird uns bis dahin zur Verfügung stehen (100 %).

Es bleibt Diakon Thomas Leopold mit 100 % hier.

Ebenso bleibt Pfarrer Lukombo mit ebenfalls 100 %. Pfarrer Lukombo möchte voraussichtlich zum Jahresende 2020 in seine Heimat im Kongo zurückkehren.

Auch Pastoralreferent Odilo Metzler bleibt mit 50 % bis zu seinem Ruhestand im Gemeindedienst. Das wird Ende 2021 sein.

Pastoralassistent Simon Angstenberger ist noch bis zum Sommer 2020 hier in unserer GKG und steht uns neben den Anforderungen durch seine Ausbildung im bisherigen Umfang zur Verfügung.

Ab Pfingsten nimmt Michael Pope seinen Dienst als Diakon mit Zivilberuf bei uns auf. Für diese Unterstützung sind wir dankbar. Aber ihm wird es nur in geringem Umfang möglich sein, pastorale Aufgaben zu übernehmen. Die Diözese sieht eine Beanspruchung von 2 bis 4 Wochenstunden für Diakone mit Zivilberuf vor.

Nun werden die Stellenkürzungen, die unser Bischof im Herbst letzten Jahres mit der neuen Stellenplanung in Kraft gesetzt hat, uns also früher treffen, als wir dies bisher angenommen haben. Dass sich unsere Gemeinden verändern werden, ist uns allen klar - nicht zuletzt um diesen Wandel zu gestalten, haben wir uns ja zu unserem Gemeindeentwicklungsprozess entschlossen. Dass wir jetzt sehr kurzfristig konkrete Aufgaben und Arbeitsfelder umstrukturieren, neu verteilen, vielleicht auch kürzen oder ganz bleiben lassen müssen, war uns dagegen nicht bewusst. Diese Herausforderung wollen wir gemeinsam angehen, zumal sie ja auch die schon jetzt erheblichen Umfänge ehrenamtlichen Engagements stark betreffen.

Wir hoffen, dass wir uns dabei nicht nur vom Mangel bestimmen lassen können, sondern dennoch auch die Vision einer Kirche für die Menschen unserer Zeit im Blick behalten. Mit unserem Entwicklungsprozess, begleitet von außen, haben wir dafür eigentlich das richtige Werkzeug in den Händen.

Die konkreten Planungen für die nächsten Wochen sehen wie folgt aus:

Wir werden ein Perspektivengespräch mit den Personalverantwortlichen in Rottenburg führen. Da befinden wir uns gerade in der Terminfindung. Die besondere Situation und Herausforderung unserer GKG wird aber dort bereits gesehen. Das lässt uns auf Unterstützungsideen hoffen.

Am 29.5. werden wir uns zusammen mit den Gewählten Vorsitzenden treffen und vor allem die Situation im kommenden Schuljahr in den Blick nehmen.

Am 5.6. haben wir eine Sitzung des GKGR, zu der ja auch alle KGR eingeladen sind. Dabei geht es um die Perspektiven des Entwicklungsprozesses, die personellen Ressourcen (ehrenamtlich wie hauptberuflich) werden da vermutlich ebenfalls zur Sprache kommen. Die Planung in der Steuerungsgruppe erfolgt in dieser Woche.

Am 1.7. haben wir eine zusätzliche Sitzung des GKGR. Bis dahin hoffen wir, konkrete Perspektiven  und Aufgabenverteilungen für das kommende Schuljahr besprechen zu können. Weitere Planungen werden sich sicher in den nächsten Wochen ergeben.

Wir setzen auf unser bewährtes und konstruktives Miteinander und grüßen Sie herzlich!

Ihr Team der hauptberuflichen pastoralen Mitarbeiter*innen

Simon Angstenberger, Stefan Karbach, Thomas Leopold, Jean Lukombo, Odilo Metzler, Sr. aisy Panikulam, Eva Ruf